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Antikolonialismus und periphere Perspektiven

Randbemerkungen zur Biennale 2026

Dr. Prof. Massimo Mazzone
Escuela Moderna del Raval, Accademia di Belle Arti di Brera, Mailand (Italien), UGR Granada, U.S. Sevilla (Spanien)


Text der Lectio Magistralis von Massimo Mazzone im Rahmen des Public Program des Pavillons von Äquatorialguinea

Diese Konferenz versteht sich als Beitrag zur ursprünglichen Idee von Koyo KouohIn Minor Keys. Sie versammelt Druckmaterialien, Videos, Fotografien, Dokumente und historische Zeugnisse und entwickelt daraus eine radikale soziale und politische, antikoloniale und antimilitaristische Perspektive, die zugleich konzeptuell wie allgemein verständlich sein möchte.

Die Materialien sind daher heterogen: historische Dokumente, Familienerinnerungen, alte und zeitgenössische Bücher und Zeitschriften, Souvenirs, Materialien zu Kunstwerken, Monumenten und ikonischen Architekturen, ebenso städtebauliche Analysen existenzieller und gebauter Randgebiete. All dies visuell aufbereitet, um unterschiedliche Blickwinkel und Interpretationen der ausgestellten Materialien zu erlauben.

Der Untertitel Italiani brava gente? hätte ebenso Kolonien, Provinzen, Peripherien lauten können. Denn es geht darum, eine kulturelle Situation sichtbar zu machen, die Forschungsarbeit in Italien und allgemein im globalen Norden, verortet außerhalb der vermeintlichen kulturellen Hegemonie, die uns alle als Mitverantwortliche eines eurozentrischen westlichen Kolonialismus begreift. Letztlich befinden wir uns selbst in eher marginalen Positionen: entweder als bloße Wiederholer oder Verstärker von anderswo bestimmten Debatten – eine Rolle, die traditionell den Kolonisierten zugeschrieben wurde – oder als eine Art neuer Provinzler, die lokale und nationale Produktionen verteidigen, um dann doch an der existenziellen wie geografischen Peripherie des internationalen Diskurses zu verbleiben.

Gerade deshalb erscheint es wichtig, der idealistischen Eingebung der verstorbenen Kuratorin der Biennale 2026 zu folgen – und dies in einem afrikanischen Pavillon zu tun, in dem Nationalpavillon von Äquatorialguinea, das erstmals auf der Biennale vertreten ist. Italiani brava gente? geht auf eine Performance unserer Kollegin und Freundin Elisa Franzoi zurück, die im M^C^O in Mailand anlässlich von eXplOit (Katalog erschienen bei Bordeaux Edizioni 2015) realisiert wurde. Das Projekt verstand sich als eine Art Anti-Expo: Hunderte Papierflugzeuge bombardierten den zentralen Saal und erinnerten an die italienischen Ursprünge der Luftbombardements gegen Zivilbevölkerungen – ein Thema von bedrückender Aktualität.

Vor einigen Jahren, auf der 56. Biennale von Venedig 2015, zeigte der serbische Pavillon – ehemals Jugoslawien – ein kleines Meisterwerk von Ivan GrubanovUnited Dead Nations. Die Installation griff die historisch etablierte Verwendung von Flaggen in der Kunst auf, wie sie von Künstlern wie Jasper Johns, Andy Warhol, Santiago Sierra, Alighiero Boetti und vielen anderen entwickelt wurde. Sie zeigte, wie nationale Pavillons, die – während sie aus einer antikolonialen Perspektive fast alle geschlossen werden oder, aus einer gegenteiligen Perspektive, gerade als Orte des kulturellen Austauschs offen bleiben sollten – heute weiterhin relativ freie Räume darstellen. Sicher, sie sind abhängig von Entscheidungen nationaler Regierungen, oft jedoch weitgehend immun gegenüber unmittelbaren Marktlogiken.

Dies sage ich auch, um meine persönliche Haltung gegenüber jenen Polemiken zu verdeutlichen, die der Biennale kaum gerecht werden. Die Institution besitzt heute ein Gewicht beinahe auf ministerialer Ebene und hat sich – insbesondere dank Persönlichkeiten wie Paolo Baratta und seine Erben Andrea Del Mercato oder Roberto Cicutto – über Jahrzehnte hinweg erneuert, ohne sich vorschnell kurzfristigen Moden oder oberflächlichen Meinungen zu unterwerfen. Diese Polemiken halten einer ernsthaften Analyse nicht stand.

Es lohnt sich jedenfalls, sich daran zu erinnern, dass Venedig auf Arabisch al-bunduqiyya heißt – البندقية „das Gewehr“. Waffenhandel ist eben eine langlebige italienische Tradition. Leonardo ist eben nicht nur ein italienischer Rüstungskonzern, sondern auch das Genie der Rennaissance, für dessen Erfindungen sich damals sozusagen das Großkapital interessierte. Selbst ohne jüngere Fernsehreportagen von Report auf RAI oder die Kommentare Marco Minnitis weiß jeder: Seit Jahrhunderten werden, vor allem aus Norditalien, Waffen produziert und exportiert.

Als Teil der Escuela Moderna Ateneo Libertario del Raval, eines anarchistischen Zirkels, den ich in diesem afrikanischen Kontext allerdings nicht offiziell vertrete, erkenne ich an, dass es ein mutiger Schritt war, uns im vergangenen Jahr den russischen Pavillon anzuvertrauen. Dabei waren Nicoletta Braga, Zhenru Liang und Francesco Apuzzo vom raumlaborberlin (Goldener Löwe Architektur 2017). Ebenso bedeutsam war die Einladung in den Parco Aperto Mestre im Rahmen des Pilotprojekts Ecologia(A) Sociale (2023), der sich offen zu Rojava und zum Demokratischen Konföderalismus nach Murray Bookchin und Abdullah Öcalan bekannte: ein nichtstaatliches politisches und soziales Modell, das für direkte Demokratie, Ökologie und Frauenbefreiung einsteht.

Angesichts eines immensen kulturellen Erbes – landschaftlich, archäologisch und modern – erscheinen die zeitgenössischen kulturellen Produktionen Italiens oft nahezu irrelevant. Die Finanzierung nationaler Museen für Gegenwartskunst bleibt minimal. Nicht nur das, wie Franco Berardi häufig betont, besang der historische Faschismus zumindest zeitweise Jugend, Vitalität und Expansion; der heutige Neofaschismus dagegen, deutlich neoliberaler geprägt, erscheint seit den Strategien der Nachkriegszeit als eine Gerontokratie auf radikal-atlantischen, neokolonialen und letztlich nekropolitischen Positionen, die kurzsichtig und korrupt die Macht als solche verherrlichen.

Der Demokratische Konföderalismus kurdischer Prägung erscheint demgegenüber als Alternative zum Nationalstaat. Er fördert lokale Selbstbestimmung durch Versammlungen und Räte. Ähnliche libertäre Einflüsse lassen sich auch in den Künsten erkennen – etwa bei Saburo Teshigawara (Goldener Löwe Tanz 2022) oder in der italienischen Arbeiterpoesie der Beat Generation von Ferruccio Brugnaro, Sandro Sardella oder Paola Brotali. Und denken wir an Vicente Todolí und David Liver, wenn man Spanien oder Venezuela vertreten kann, ohne Spanier oder Venezolaner zu sein, dann würde ich empfehlen, entweder alles besetzen oder alles zu öffnen – selektive Ausschlüsse hingegen würden letztlich bedeuten, kulturelle Brücken abzubrechen, die nicht die Völker betreffen, sondern die Regierungen.

Der verstorbenen Kuratorin wurde vorgeworfen, Teil einer kapitalistischen afrikanischen Elite zu sein – afrikanischer Herkunft, aber vom Kapitalismus geprägt. Tote zu verleumden ist widerwärtig, und mir erscheinen solche Vorwürfe eher als Ausdruck verständlicher Wut, die angesichts komplexer historischer Verhältnisse sehr kurzsichtig ist. Und damit hoffe ich, meinen kleinen Beitrag zu den noch laufenden Debatten gegeben zu haben.

Kolonialismus / Antikolonialismus / Neokolonialismus

Wir leben inmitten einer Großen Täuschung. Die faschistische Propaganda in den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat eine direkte Linie zwischen dem antiken Rom und der faschistischen Diktatur erfunden. Selbst der sogenannte „römische Gruß“, bekannt aus Hollywoodfilmen, ist Ergebnis dieser propagandistischen Erfindung. Inspiriert wurde er unter anderem vom Gemälde Der Schwur der Horatier (1784) von Jacques-Louis David. Er wurde von Gabriele D’Annunzio übernommen und später vom Faschismus instrumentalisiert, obwohl historisch längst klar ist, dass ein solcher Gruß im Römischen Reich nie existierte und dass die zwanzig Jährchen jenes lächerlichen Regimes schwerlich auf der historischen Messlatte Roms ablesen ließen.

Das antike Rom bedeutete zweifellos Expansion und Imperialismus, aber ebenso Literatur, Philosophie, Kunst, Architektur, Ingenieurswesen und Recht – kurz: Kultur. Augustus oder Marcus Aurelius mit Benito Mussolini gleichzusetzen, war nur im Größenwahn des Diktators möglich.

Italien hat sich weder mit dem Faschismus noch mit seiner kolonialen Vergangenheit ernsthaft auseinandergesetzt. Das zeigt sich bis heute in der besächmenden Toponymie öffentlicher Gebäude voller faschistischer Symbole, in Straßennamen, Monumenten und Inschriften, die niemals kritisch dekonstruiert wurden.

Daher analysiert dieser Beitrag einige Beispiele der römischen Toponymie – von der Piazza dei Cinquecento bis zum Obelisken des Foro Italico, von den absureden Inschriften des quadratischen Kollosseums in der Via dell’Amba Aradam über sogenannte „afrikanische“ Viertel bis hin zu den fasces an zahllosen Fassaden römischer Gebäude.

Doch das Phänomen ist keineswegs auf Rom beschränkt. In ganz Italien existieren weiterhin Kinos, die „Impero“ heißen, Drogerien, die „Kolonialwaren“ verkaufen, Straßen und Plätze, benannt nach zweifelhaften Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte. Da sind zum Beispiel die Via Pende in Bari, benannt nach Nicola Pende, oder die Via Sabato Visco in Salerno, oder die Piazza Marcello Ricci in Sestri Levante – alles einem Unterzeichner des faschistischen Rassenmanisfests. Ebenso bestehen noch immer Ehrungen für Figuren wie Italo Balbo, den Militärkaplan Reginaldo Giuliani oder Vorschläge, Straßen nach Giorgio Almirante zu benennen. Letzterer war verantwortlich für die „Rassenfrage“, war Falangist und Mörder im Spanischen Krieg und Mitbegründer der neofaschistischen Partei M.S.I.

Diese Debatten gehen den Diskussionen von Black Lives Matter voraus, die seit 2013 international auf koloniale und faschistische Kontinuitäten aufmerksam gemacht haben. Auch Ruth Ben-Ghiat sul The New Yorker und Laura Boldrini haben auf die vielen Fälle aufmerksam gemacht, wo mit unter dem Vorwand des Denkmalschutzes faschischtische Ehrungen unangetastet bleiben. Erschreckend ist nicht nur die Signatur Mussolinis auf Monumenten oder die Inschrift MUSSOLINI DUX, sondern auch die Normalisierung solcher Symbole im öffentlichen Raum. Der damalige Ministerpräsident Matteo Renzi präsentierte die Bewerbung Roms für die Olympischen Spiele vor dem monumentalen Gemälde von Luigi Montanarini „Apotheose des Faschismus“ (1928) im Foro Italico. Wäre ein vergleichbares Bild mit Francisco Franco, Adolf Hitler oder Philippe Pétain, mit Salazar oder Caetano in anderen europäischen Ländern vorstellbar gewesen?

Hierzu betrachten wir einige Arbeiten unserer Kollegin Laura Pinta Cazzaniga zum Thema des Anti-Monuments. Die hervorragende Lichtinstallation von Arnold Holzknecht und Michele Bernardi in Bozen mit dem Satz „NIEMAND HAT DAS RECHT ZU GEHORCHEN“ nach Hannah Arendt eröffnete wichtige Diskussionen darüber, wie Monumente heute neu kontextualisiert werden können. Ich glaube, dass es noch viele Wege gibt, wie wir auf diesem Wege von Fall zu Fall die Würde der demokratischen Geschichte unseres Landes wiederherstellen können. Das betrifft Namensgebungen, sogenannte Monumente, Skulpturen, Mosaike, Gemälde, Mauerinschriften, das Rutenbündel usw. – sie alle müssten behutsam neue Bedeutungen erhalten. Man könnte sie ganz oder teilweise abreißen und ihre Ruinen erklären. Ich bin selbst Bildhauer und beschäftige mich seit 1994 mit der modernen italienischen Architektur, mit Planstädten wie Fertilia und Sabaudia, mit Architekten wie Angiolo Mazzoni. Ich habe sowohl Texte, als auch Aquarelle und Skulpturen produziert, die sich auf italienische architektonische Meisterwerke beziehen; dazu gehören das Postamt von Mario Ridolfini, der Palazzo della civiltà italiana von Guerrini und Lapadula, Postgebäude von Adalberto Libera in Rom, von Vaccaro in Neapel und nicht zuletzt von Del Debbio in Rom. Zugleich habe ich mit bedeutenden Architekten wie Massimiliano Fuksas, EMBT, Ricci und Spaini, aber auch mit Historikern wie Juan José Lahuerta oder Giorgio Muratore gearbeitet.

Der europäische Kolonialismus war oft auch ein innerer Kolonialismus. Katalonien ist dafür ein eklatantes Beispiel; ebenso existieren in Italien Formen kultureller Unterdrückung gegenüber slawischer, sardischer oder deutschsprachiger Kultur. Die antikolonialen Kämpfe Afrikas wirken bis heute nach – von Algerien über den Kongo bis zur Geschichte des staatlichen Moreds an Thomas Sankara.

Nicht zufällig stammen Denker wie Édouard Glissant und Frantz Fanon aus Martinique. Die Bewegung der Négritude entstand ab 1934 mit der Zeitschrift L’Étudiant noir durch Aimé Césaire, Léopold Sédar Senghor und Léon-Gontran Damas. Ebenso bedeutend sind Beiträge des brasilianischen Geografen Milton Santos oder das anthropophagische Manifest von Oswald de Andrade und Tarsila do Amaral. Unvergessen bleibt auch José Oiticica, elementarer Meisterdichter und Verbreiter des Anarchismus mit seinem Die Anarchie für alle, das auch seinen Nachfolger Helio Oiticica beeinflusste.

Der europäische Expansionismus plünderte fünf Kontinente im Namen vermeintlicher rassischer und moralischer Überlegenheit aus, zumeist im Namen irgendeines Gottes. Nazifaschismus und Nekrokapitalismus im Ehebund in Erwartung der Scheidung. Zentral für reaktionäre politische Theorien wurden dabei Autoren wie Donoso Cortés, Joseph de Maistre, Luoise de Bonald und vor allem Carl Schmitt, der Politik der staatlichen Willkür über die Unterscheidung von Freund und Feind definierte. Der „Feind“ bei Schmitt ist nicht irgendein Gegner, sondern „wesentlich, im engsten Sinne, etwas Anderes, das Fremde schlechthin“. Der Staat definiert sich durch die Festlegung des äußeren und inneren Feindes, des ersteren entledigt man sich durch Krieg, letzteren neutralisiert man, wenn er „Ruhe, Sicherheit und Ordnung“ des Staates stört. Der Begriff des „inneren feindes“ wurde eingehend auf dem Kongress deutscher nationalsozialistischer Juristen in Leipzig im Jahr 1933 beschworen, um die Rassenpolitik des Regimes zu rechtfertigen: ohne rassische Uniformität könne der nationalsozialistische Staat nicht existieren. Schmitts Konzeptionen führen also unweigerlich zur Konsequenz der Ausmerzung des Störfaktors. Aus dieser Logik des „inneren und äußeren Feindes“ lassen sich bis heute die Mechanismen neoliberaler und nationalistischer Systeme ableiten, nach denen bestimmt wird, wer verfolgt, ausgemerzt oder versklavt werden soll: Frauen, „die Ausländer“, Arme, Migranten, Arbeiter, Internationalisten, Anarchisten, aber auch Sozialisten, Demokraten, Sozialdemokraten, Reformisten, Bewohner rohstoffreicher Länder, Antimilitaristen, LGBTQ-Personen, Pazifisten, Gewaltlose, Kranke, Geisteskranke, Sinti und Rom, orthodoxe antizionistische Juden, Palästinenser, indigene Gemeinschaften und so weiter.

Dem „globalen Süden“ in In Minor Keys eine Stimme geben zu wollen, erscheint unter solchen Bedingungen beinahe utopisch. Weit entfernt scheinen jene Zeiten, als der zweiundzwanzigjährige Simón Bolívar am 15. August 1805 auf dem Monte Sacro in Rom schwor, Südamerika von der spanischen Herrschaft zu befreien. Doch Operation Condor, Geheimdienste und geopolitische Machtstrukturen sorgten später mit Gewalt dafür, die bestehenden Machtverhältnisse aufrechtzuerhalten.

Die Vereinigten Staaten selbst entstanden einst aus einem antikolonialen Befreiungskampf – eine historische Tatsache, die heute längst vergessen ist. Gleichzeitig durchzieht die Geschichte des Landes eine lange Reihe politischer Attentate: gelungene von Abraham Lincoln bis John F. Kennedy, misslungene von Roosevelt bis Trump.

Heute erzeugt eine Paranoia die Gegenüberstellung von Demokratie und Demografie. Daraus entstehen Ängste vor „ethnischer Ersetzung“, vor „dem großen Austuasch“ oder Forderungen nach „Remigration“. Doch was wäre Sizilien ohne Phönizier, Griechen, Römer, Protoitalienier, Araber, Juden, Normannen, Spanier, Wikinger, Germanen, Franzosen, Spanier, Amerikaner oder andere historische Immigranten? Was wäre unser schönes Sizilien?

Ich schließe mit der Einladung zur Diskussion. Die folgenden Materialien werden sich – wie angekündigt – mit dem europäischen Kolonialismus in China (wo sogar das mikroskopische Italien eine kleine Kolonie in Tientsin unterhielt), mit einem Zeugnis von der ukrainisch-russischen Front, mit Gaza, Caracas, Karthago in Tunesien (Kontainermuseum) sowie mit The Last Supper / Global Project Frame 3.

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Paradigm and Hallucinations

Biennale Sessions 2025, Escuela Moderna
10. Mai um 17:00 Uhr, Russischer Pavillon

Die Escuela Moderna freut sich, am 10. Mai um 17:00 Uhr in den Giardini der Biennale in Venedig zu präsentieren. Treffpunkt um 16:30 Uhr am Eingang der Giardini: Paradigm and Hallucinations, Educational Space at the Biennale Sessions Gardens

Material in der Praxis von Raumlaborberlin. Es präsentieren, in folgender Reihenfolge: Arianna Ferreri (Saxophon-Klangperformance), Kateryna Kovalchuk (poetische Straßenperformance vor dem Pavillon), Nicoletta Braga und Zhenru Liang (Escuela Moderna), gefolgt von Francesco Apuzzo von Raumlaborberlin.

“Mit einem Wandel in der Erzählweise entscheiden wir uns dafür, mit Materialien zu bauen, die zuvor in anderen Kontexten verwendet wurden – Fragmente mit eigener Erinnerung, Objekte und Systeme, die für eine begrenzte Zeit eine abgewandelte, dekontextualisierte Rolle übernehmen.

Diese radikale Entscheidung, die wir mit Experten aus verschiedenen Disziplinen teilen, nimmt die Form eines Paradigmas an: eine Haltung, eine bedeutungsvolle Geste. Materie, Raum und der unsichtbare Körper technischer, administrativer und wirtschaftlicher Parameter sind miteinander verwoben. Wie in einem Gewebe, das von Fehlern oder Überlagerungen geprägt ist, treten Halluzinationen zutage.

Im kreativen und konstruktiven Prozess bleibt die feine Grenze zwischen dem Zulassen dieser Halluzinationen und ihrer Kontrolle ein zentrales Thema – und bildet oft den Kern unserer Arbeit.

Die Zusammenarbeit mit Francesco besteht schon lange; wir hatten das Vergnügen, gemeinsam an Formen der Unruhe im BASE Mailand zu arbeiten, und seither pflegen wir ein freundschaftliches Verhältnis.

Später präsentierte Nicoletta Braga die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit an verschiedenen Universitäten in Spanien, etwa in Granada und Sevilla, und stellte dann im spanischen Pavillon aus – im selben Jahr, in dem Raumlaborberlin den Goldenen Löwen auf der Architekturbiennale gewann.

In diesem Jahr ein Treffen mit Studierenden in Brera im Kurs von Zhenru Liang, in Zusammenarbeit mit Guerri, Scudero, Braga, Moioli – und schließlich diese Veranstaltung bei den Biennale Sessions 2025 im russischen Pavillon, um ihre Praxis zu diskutieren, aber auch Internationalismus, Kunst, Architektur, Poesie und Frieden – wie immer in unserem Stil.

Unter anderem haben wir mit dem Gewinner des Goldenen Löwen Saburo Teshigawara an libertären Einflüssen in den Künsten gearbeitet; mit Vicente Todolí und David Liver an Museumsprojekten; mit Francesco Proto von Oxford Konferenzen über Jean Baudrillard organisiert; mit Antonio Manuel und Camillo Osorio vom brasilianischen Pavillon kooperiert; mit unseren Genoss:innen von Sale Docks zusammengearbeitet; sowie mit der italienischen Beatgeneration in Arbeitskleidung mit Sardella, Brolati, Brugnaro senior, Rino de Michele, Elena Roccaro und – nicht zu vergessen – Parco Aperto Mestre mit ApArte, dem historischen libertären Kulturmagazin Venedigs, oder öffentliche Kunst am Flughafen Marco Polo in Tessera, Venedig.

Wir haben stets versucht, zeitgenössische Themen mit größter Sanftheit zu behandeln.”

Massimo Mazzone, Sprecher der Escuela Moderna

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United Universities 5th Panel Discussion

Europe, 29 June 2021. The UUU Panel Debate n°5 has invited administrators of European University Alliances to talk about the “Powers of the Periphery. How networking empowers regions and fosters creativity.”

Watch the teaser: youtu.be/RYk4iSzYPSk

What is periphery? Is Brussels an appendix of Berlin? Is Berlin a suburb of Leipzig? Haven’t the inhabitants of the Capitals not always been the marginalised? Are the vitamins not in the skin of the apple, rather than in the core? Is Oscar Wilde right that only shallow people do not judge by appearances, and “the true mystery of the world is the visible, not the invisible…?″ The centre produces the periphery, and how free and diverse universities are, depends on their environment and history, their funding and their inter-relatedness with the world.   This discussion wants to learn about European University Alliances, a little what they are, and a lot how international networking might have changed the meaning of periphery in regard to innovation, science and social development.

Guests

Hannes Raffaseder, composer. He is also Chief Research and Innovation Officer, head of the Institute of Media production at Sankt Pölten University of Applied Sciences, near Vienna in Austria, and coordinator of the European University Alliance E³UDRES² led by his university.

Elena Theodoropoulou, Associate Professor at University of the Aegean in Greece in the field of philosophy of education. As Vice-Rector of Academic Affairs & Student Welfare she is academic coordinator on behalf of the UAegean in the ERUA Alliance. Elena teaches and publishes, among other things, about Education and Ethics.

Rónán Ó Muirthile, academic researcher and educator focused on original storytelling and facilitating others in developing the skills and abilities to tell those stories. He works at the Institute of Art Design and Technology in Dublin, Ireland, where he is also responsible for coordinating his school’s part in the European Universities Alliance for Film and Media Arts or FILMEU.

Audronė Telešienė, professor in sociology and communication at Kaunas University of Technology, Lithuania. She is the project scientific lead at KTU of the SMART-ER project, the virtual research institute for smart European Regions at the ECIU University. Her scientific interest lies on the topics related to public governance and sustainable development.

Eric Tschirhart, Professor of Physiology at the University of Luxembourg and Special Advisor to the rector for the university alliance UNIVERSEH and the Université de la Grande Région. Under the team leadership of Eric, the University of Luxembourg will focus on stimulating entrepreneurial skills among students through university-business cooperation, as well as strengthening the sustainability of the network and its communication. Of particular interest for our topic is the University of the Greater region (UniGR), a regional cross-border network of universities founded in 2008, where 7 universities in Belgium, Germany, France and Luxembourg work together.

Florian Schweigert, Vice President for International Affairs at the University of Potsdam, Germany, and coordinates the EDUC Alliance. In our recent interview about EDUC, a new university alliance including the universities of Masaryk, Pécs, Cagliari, Rennes 1, and Paris Nanterre, he explains the alliance’s focus on shared learning and teaching capacities, and short-term collaborative study programmes. ESNA interview, June 2021

Peter van der Hijden, independent higher education strategy advisor who lives in Brussels. He has worked 23 years for the European Commission where he became Head of Sector Higher Education Policy and contributed to the Erasmus programme, the Bologna Process, Horizon and ERA. He now supports European Universities and promotes micro-credentials.

Host: Tino Brömme, ESNA European Higher Education News, www.esna.tv

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United Universities 4th Panel Discussion

Europe, 11 May 2021. European University Alliances are coming with a great promise: to make the ‘student-centred’ university happen, and to create courses and degrees for the 21st century.

As of today, there are 41 of these new alliances or networks across Europe testing co-operative models and involving students, researchers and administration. The European Commission funds these co-operations, and the newly created departments in the universities put them into practice.

4th UUU Panel Debate: “Degree design, competence frameworks, and horizontal mindsets

Watch the teaser: youtu.be/RYk4iSzYPSk

We have gathered for the 4th UUU Panel Debate to see how that actually works! – There is great demand in society to create quality jobs for many, a perspective for citizens of Europe, and an education preparing for a globalised world. What do the efforts look like that the University Alliances put into study programmes for people with a ‘horizontal’ mindset, able to think and work across academic disciplines and national borderlines?

Let’s also ask how education policy evolves – in order to support such a highly complex practice, to create competence frameworks and quality assurance standards coping with diverging national regulations and an uneven economic and cultural pace across the European Union!

Guests

Robert Wagenaar, Professor of History and Politics of Higher Education, Director of the International Tuning Academy in Groningen, and author of “REFORM! TUNING the Modernisation Process of Higher Education in Europe. A blueprint for student-centred learning” (2019)

Antonella Forlino, Professor of Biochemistry, and Prorector of International Relations at the University of Pavia, member of the EC2U Alliance. ESNA interview on Deutschlandradio,15.06.2020

François Taddei, Director of the Center for Research and Interdisciplinarity (CRI) in Paris, advisor to the CIRCLE.U alliance, and author of “Learning in the 21st century” (2020). ESNA interview, 30.03.2020

Maria Gravari-Barbas, former Vice-President for International Relations at Paris 1 Pantheon Sorbonne, and Chair of the Cultural Heritage Focus Area of the Una Europa alliance

Host: Tino Brömme, ESNA European Higher Education News, www.esna.tv

 

Credits

‘The Graduate’ CREDITS: Embassy Pictures (1967). Cast: Anne Bancroft, Dustin Hoffman, Katharine Ross. Director: Mike Nichols. Producer: Lawrence Turman. Screenwriters: Calder Willingham, Buck Henry

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United Universities 3rd Panel Discussion

Europe, 13 April 2021. Mingling among journalists, authors, strategy advisors, university administrators, researchers, students — to gain deeper insights into higher education policy in Europe. The initiative ‘United Universities of Europe’ has gathered distinguished guests to discuss the current state of European University Alliances, their recent past and imminent future.

This 3rd UUU Panel Debate navigates between past and future. What’s the status quo of European University Alliances? What did they achieve so far? How did Corona and Brexit affect them? What are their current challenges? What will the future look like for them? Will they change the European higher education landscape or disappear?

Journalist Tino Brömme from Berlin, and higher ed strategist Peter van der Hijden from Brussels, discuss it. A special light on the damage inflicted by Brexit on British and Continental universities is being cast by journalist Anne Corbett, Paris, and Nenad Zrnić, vice-rector of the University of Belgrade.

What does the future hold? — Pedro Marques talks about his research on university-society interaction in science-fiction literature, and European students reflect on their utopia of the future university, before Brömme/van der Hijden consider what the upcoming decisions of the European Council mean for European Universities.

Guests:

Anne Corbett is a Senior Associate at LSE Consulting with long-standing experience in the field of higher education and Europe as a researcher, a journalist and a contributor to public policy. She holds a PhD in political science and a BA in History. Her work has appeared in the education press and British dailies. She continues to write for University World News where she recently published A mercantilist approach to higher education post-Brexit. Her books include Universities and the Europe of Knowledge.

Pedro Marques is specialised in regional development, innovation and governance in peripheral regions of the EU. He works at ingenio, a research institute affiliated with the Technical University of Valencia, a member of the European University Alliance ENHANCE. Not only is he a Ramon y Cajal fellow but also a principal investigator in a Innovative Training Network funded by the European Union. He is co-author of the research paper Fiction lagging behind or non-fiction defending the indefensible? University-industry (et al.) interaction in science fiction.

Peter van der Hijden is an independent strategy advisor, helping European University Alliances on the design and further strategic positioning of their proposals. He has worked for the European Commission where his main experience lied in higher education and research: the Erasmus Programme, the modernisation agenda for universities, the European Higher Education Area (Bologna Process) and the European Research Area. His latest article, Mitigating brain drain by connecting universities, discusses a policy report of the European Commission.

Nenad Zrnić is Vice-Rector for International Relations at the University of Belgrade, a member of the European University Alliance Circle U. He is a full professor in the field of material handling and logistics, a corresponding member of the Academy of Engineering Sciences of Serbia. Since 2015 he is a coordinator of one of the working groups for preparing new Serbian Law on a Higher Education.

As part of the 3rd UUU Panel Debate, students of the Una Europa alliance were interviewed about the question: How is your ideal university of the future? They had just participated in Una Europa’s first Student Congress on February 24, 2021. — Their answers showed how aware today’s students are of flexible learning paths, of the world’s ever stronger interconnections and of their own potential to contribute to better learning and teaching environments? The participants are Emily Hartmann (Freie Universität Berlin), Giacomo Zanni (Università di Bologna), Hubert Jakub Bieniek (Uniwersytet Jagielloński), Luca Di Cunto (Università di Bologna), and Weronika Łukasińska (Uniwersytet Jagielloński).

Host:

Tino Brömme, a graduate in communication science and media consultancy, has worked for over 30 years as a journalist, publisher, moderator and event manager across Europe. He was the founder of the multilingual student magazine WORK|OUT, and the news agency ESNA. He publishes articles and multimedia content, mainly on science policy, and is currently preparing a documentary film about Universities in the 21st Century.

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CHARM-EU launches Sustainability Master

Barcelona, 8 April 2021. The CHARM-EU university alliance has just launched a Master in Global Challenges for Sustainability as a new international, innovative, flexible, inclusive programme with a challenge-driven, research-based curriculum. International student mobility is at the core of the programme which will start in September 2021. The deadline for applications is soon: 15 April 2021.

Global Challenges for Sustainability 

Students on the Master’s in Global Challenges for Sustainability will take 3 compulsory phases. The Preparatory Phase module will be featuring general capacities related to sustainability, social innovation and transdisciplinary research. The second part of the master’s degree will be flexible, allowing students to choose on one of three sustainability themes: Water, Food or Life & Health. Finally, students will be required to do a capstone project on a sustainability challenge in collaboration with extra academic actors (i.e. business, community and society).

The programme is unique and innovative in various aspects, including the flexible three phased course structure, integrated mobility experiences, broader content focus, overall transdisciplinary approach and challenge-based environment.

This is a unique opportunity to obtain an accredited master’s degree jointly awarded by the five CHARM-EU partners’ universities: University of Barcelona, Trinity College Dublin, Utrecht University, Eötvös Loránd University and University of Montpellier.

As a student you will have the opportunity to: 

  • develop creative and critical thinking skills
  • research and evaluate complex societal challenges from different stakeholder and intercultural perspectives
  • assess and integrate different disciplinary and transdisciplinary knowledge and research methodologies 
  • acquire expertise and communicate effectively on ‘real-life’ and complex issues 
  • acquire advanced transversal competencies in problem solving, entrepreneurialism, innovation, digital skills and a life-long learning disposition.

An innovative learning experience 

The master’s programme is utilizing innovative pedagogies of the five CHARM-EU partner institutions, supporting knowledge in cross-disciplinary and intercultural teams, and striving to make the knowledge square – education, research, innovation and service to society – a reality.

The programme will be student centered, as students will be able to direct their own learning processes. 

Mobility as a key feature 

International activities, such as student mobility is at the core of the Master’s in Global Challenges for Sustainability. CHARM-EU identifies mobility as a key tool for enhancing the quality of all teaching and learning processes for all prospective CHARM-EU citizens. CHARM-EU students therefore will be part of one university community with multiple campuses across countries creating a unified international ecosystem with seamless mobility flows and accompanying international activities. 

Who can apply?

The Master’s in Global Challenges for Sustainability is aimed at graduates of any discipline from diverse backgrounds who want to acquire advanced knowledge of sustainability by addressing real and global societal challenges. Students will learn challenge analysis skills and extend their capabilities to address and develop solutions for complex problems.

Applicants will need to hold at least a bachelor’s degree or recognised equivalent to a bachelor’s degree. An English language certification (C1) is necessary for programme admission. 

Apply now! 

CHARM-EU

CHARM-EU is an alliance between the University of Barcelona (coordinator), Trinity College Dublin, Utrecht University, the University of Montpellier and Eötvös Loránd University in Budapest. CHARM-EU represents a Challenge-Driven, Accessible, Research-based and Mobile model for the co-creation of a European University aligned with the European Values, the European Green Deal and the Sustainable Development Goals (SDGs). 

You can find out more about CHARM-EU in this video

Further information

The Masters in Global Challenges for Sustainability will have 90 ECTS credits and it extends over 18 months. The Master’s degree is jointly awarded by the five CHARM-EU partner universities. All course information and online application details are available at: www.charm-eu.eu/masters/globalchallenges  

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Circle U. gets a legal identity

Louvain, 30.03.2021. The seven partner universities have set up the Circle U. AISBL to frame the long-term collaboration in the alliance.

The Circle U. partner universities established Circle U. AISBL as an international not-for-profit organisation under Belgian law. The official signing took place in the presence of the President of the Université de Paris, Christine Clerici, Hege Landmark-Høyvik, Counsellor for Education in the Mission of Norway to the EU, representing the University of Oslo, and Rector Vincent Blondel of UCLouvain, who also signed on behalf of Aarhus University, the University of Belgrade, Humboldt-Universität zu Berlin and King’s College London. Given the Covid-19 pandemic, strict sanitary measures were put in place.

The establishment of the new organisation marks a first milestone in the 3-year Erasmus+ project to set up the alliance. But the new organisation also points beyond the initial project collaboration.

The Circle U. AISBL shows our commitment to building a truly European University, and will help facilitate the long-term joint management of our alliance. It gives us a framework for working together that goes beyond project cycles, and provides a platform for collaboration with other universities and other organisations on our own terms and on a longer horizon, says Rector Blondel.

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EUA paper on governance models

Brussels, 18 March 2021. This is the first briefing in a new EUA series focused on evolving university governance. The publication explores the governance set-up of the European University Alliances formed under the EU’s European Universities Initiative.

For the first time, the document by Thomas Estermann, Enora Bennetot Pruvot and Hristiyana Stoyanova, presents a comparative overview of the complex governance structures of these networks, examining their ability to sustain beyond the three-year project time frame, while remaining relevant for their members.

The analysis highlights several challenges that focus on the alliances’ governance sustainability and draws the attention of universities and policy makers to the conditions needed to sustain their financial capacity and ensure increased collaboration and better alignment with institutional strategic priorities.

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United Universities – Is it science fiction?

Berlin and Valencia, 5 March 2021. Science fiction literature is a classic field for scientists to ask self-referential questions. A recent study follows this path, and Tino Brömme, host of the UUU Debate series, interrogates Pedro Marques about the paper he wrote as a co-author of Joaquín Azagra and Laura Salmerón.

This is interesting for an audience curious about spirit and knowledge, and in particular, about European University Alliances, those new, EU-funded university networks set up as experimental cross-border social laboratories.

ENHANCE is one of these European University Alliances, it includes the Universitat Politècnica de València, to which Pedro’s research is affiliated. How does society value science? How do citizens see the University? How does literature, as a segment of public perception, depict researchers? Are they in it only for money, fame and power? Are universities ivory towers of an arrogant elite? Do scientists work for the public good? — European University Alliances like ENHANCE are forced by the EU’s funding requirements to claim that they are working “for society” —, but how true is that?

The interview is part of the UUU Panel Debate series started in 2020 at the Berlin Science Week. It has been produced by ESNA European Higher Education News, moderated by Tino Brömme, recorded and edited by Tomas Rigoni, provided with a soundtrack by Ralf Briechle, and supervised by Caucaso Factory (www.caucaso.info) and StartupTV (www.startuptv.io).

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Event Interview

How see students the university of the future?

Europe, 24 February 2021. As part of the 3rd UUU Panel Debate students of the Una Europa alliance answered the question: What is your ideal university of the future?

Participants:

  • Emily Hartmann (Freie Universität Berlin)
  • Giacomo Zanni (Università di Bologna)
  • Hubert Jakub Bieniek (Uniwersytet Jagielloński)
  • Luca Di Cunto (Università di Bologna)
  • Weronika Łukasińska (Uniwersytet Jagielloński)

More on the UnaEuropa student congress:
www.una-europa.eu/calendar/una-europa-students-dream-the-future-european-university